Mauern überwinden: Eine doppelte Premiere

Mauern überwinden: Ein doppelte Premiere

Gespannt warten die Schüler des Sami Frasheri Gymnasiums, ihre Lehrer und Gäste auf die Vorführung des Films „E zanun“, schließlich ist es ja in doppelter Hinsicht eine Premiere: Zum ersten Mal ist das Sami-Frasheri-Gymnasium aktiv beim „Deutschen Oktober“ dabei und zum anderen ist es der erste Auftritt der neu gegründeten Video-Gruppe.

Die Schüler der Videoworkshopgruppe hatten ihn in den letzten Wochen konzipiert, gedreht und geschnitten. Die Vorführung im Sala Virtuale im Sami Frasheri Gymnasium am 24.10 stellt den Höhepunkt eines intensiven Arbeitsprozesses dar.

Doch nicht nur die Schüler der Videoworkshopgruppe waren aufgeregt, ob ihr Film ankommen würde. Auch die anderen Schüler hatten Rampenfieber. Sie haben sich im Deutschunterricht mit dem Motto des diesjährigen deutschen Oktober „Mauern überwinden“ beschäftigt und präsentierten ihre Projekte. Von Theaterstücken über Plakate zu Filmen. Ihre Ideen, wie man welche „Mauern überwinden“ könnte, sind genauso vielfältig, wie die Medien, die sie für ihre Projekte wählten.

Doch wo kann man überhaupt Mauern finden? Dea (11.1) präsentierte ihr Projekt „Mauern in Tirana“, für das sie verschiedene Mauern in Tirana fotografierte.

Doch auch auf die Mauern innerhalb einer Familie wurde eingegangen und wie man diese Mauern zwischen Eltern und ihren Kindern, durch miteinander reden überwinden kann.

Natürlich durfte der historische Mauerfall der Berliner Mauer auch nicht fehlen. Schüler befassten sich mithilfe eines Nachbaus mit dieser Mauerüberwindung.

Auch die Mauern der deutschen Botschaft in Tirana wurden 1990 mithilfe eines Lkws überwunden und bot somit den Menschen einen Ausweg aus dem Kommunismus.

 

Auch eine Theaterstück beschäftigte sich mit den 1990er Jahren in Albanien und wie die Menschen den Kommunismus stürzten. „Mauern überwinden für uns heißt, Freiheit zur Entfaltung für die zukünftigen Generationen zu erkämpfen“.

Doch sind jetzt alle Mauern etwas Schlechtes und müssen  überwunden werden? Vielleicht doch nicht, wenn man sich die Kaugummimauer in Seattle anschaut. Die wohl ekligste, aber auch witzigste Mauer der Welt.