Ausflug ins Valbona-Tal Mai 2019

Valbona 2019                                                                            -> Zu den Fotos

Einfach unvergesslich, so wurden die 2 in Nordalbanien von den Schülern der deutschen Abteilung verbrachten Tage bezeichnet.  Am 9. und 10. Mai haben die Schüler der 4 Klassen des  11. und 12. Jahrgangs, begleitet von deutschen und albanischen Lehrkräften, eine Exkursion mit geographischem Schwerpunkt nach Valbona und die angrenzende Region mit ihrer atemberaubenden Natur unternommen. Im Folgenden findet man eine kurze Beschreibung der Fahrt und auch der Aktivitäten und der schulischen Projekte, die im Rahmen der Klassenfahrt organisiert wurden.

Tag 1

Um 7:45 Uhr ging’s los. Den ersten Halt machten wir in Koman, wo die Fährüberfahrt stattfand. Trotz des trüben Himmels haben alle die erstaunliche Schönheit der Berge und des Wassers in zahlreichen Fotos erfasst. Nach circa 2 Stunden reisten wir weiter mit den Bussen Richtung der sogenannten „Perle des Nordens“. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir Valbona und schon eine Stunde später ging es weiter mit einer abenteuerlichen Wanderung zu Valbonas Wasserfall. Obwohl einige aufgrund des regnerischen Wetters ins Rutschen gerieten und auch das Ziel aus den Augen verloren haben, konnte die zweistündige Wanderung als  großer Erfolg gewertet werden, getreu der Devise „der Weg ist das Ziel“. Hungrig genossen alle dann das gemeinsame Abendessen in einer fröhlichen Stimmung und mit großem Staunen verfolgten insbesondere die deutschen Lehrkräfte die von einigen Schülern aufgeführten albanischen Tänze, die sogar bei der Rückfahrt im Bus aufgeführt wurden. Kein Vergleich zu deutschen Klassenfahrten in der Oberstufe!

Tag 2

Das Frühstück am anderen Morgen konnte insbesondere durch seine Bioqualität überzeugen. Die Gruppen besprachen kurz auch die gesammelten Fotos und Umfragen. Nach dem Naturschätze wie „Liqeni Xhems“ besichtigt wurden, verbrachten wir fast 2 Stunden in Prizren. Am Abend erreichten wir dann wieder Tirana.

Was haben wir gelernt?

Von vielen wurde Valbona zum ersten Mal besucht, und wir alle konnten es kaum glauben, dass Albanien so schön ist. Außerdem haben die schulischen Projekte uns geholfen zu verstehen, ob die Entwicklung der Infrastruktur und die Errichtung von Staudämmen  Profit für die Bewohner bringen können,  bzw. den Widerspruch zwischen ökologischen und ökonomischen Aspekten zu reflektieren. Wir haben auch untersucht, ob nachhaltiger Tourismus ermöglicht werden kann, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind und unter welchen Bedingungen ökologische Aspekte in Albanien realisierbar erscheinen.

Ergänzung:
Wikipedia schreibt dazu

Im kommunistischen Albanien war Valbona ein Ferienort. Das Ferienheim wurde 1997 zerstört. Zwischenzeitlich sind aber kleine Gastbetriebe entstanden und einige Bewohner bieten Unterkünfte in Fremdenzimmern an. Beliebt bei Touristen ist die eintägige Wanderung über den Valbona-Pass nach Theth. Das ganze Gebiet rund um das Dorf gehört zum Nationalpark Valbonatal.

Durch Valbona führt der Fernwanderweg Peaks of the Balkans.

Der Nationalpark Valbonatal (albanisch Parku Kombëtar Lugina e Valbonës) schützt einen Teil der Albanischen Alpen im oberen Tal der Valbona in Nordalbanien. Es handelt sich um unberührte Hochgebirgslandschaft auf der Süd- und Ostseite der Jezerca, dem höchsten Berg Albaniens, der gänzlich innerhalb der Landesgrenzen liegt, sowie im oberen Abschnitt des Valbonatals inklusive der Orte Valbona und Rrogam. Entlang der Flanken der Täler liegen ausgedehnte Wälder. Die höheren Regionen des karstigen Gebirges sind geprägt von alpinen Matten. In einigen schattigen Regionen gibt es ganzjährig kleine Schnee- und Firnfelder sowie mehrere kleine Gletscher.

Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 8000 ha und wurde 1966 gegründet. Trotz des Bevölkerungsschwunds aufgrund der abgelegenen Lage, hat sich in den letzten Jahren eine bescheidene touristische Infrastruktur entwickelt.

Über den Qafa e Valbonës existiert ein Fußweg in den benachbarten Nationalpark Theth.

Im Jahr 2016 regte sich Widerstand bei der lokalen Bevölkerung und von Umweltaktivisten gegen den geplanten Bau von sechs Wasserkraftwerken, da diese nicht nur das Schutzgebiet stören, sondern auch den Tourismus negativ beeinflussen würden.[1]

 

Thjesht të paharrueshme. Kështu ishin 2 ditët e kaluara në veriun e Shqipërisë nga nxënësit e sektorit gjermano-shqiptar. Më 9 dhe 10 Maj, nxënësit e klasave të 11 dhe 12, të shoqëruar nga mësues gjermanë dhe shqiptarë, vizituan Valbonën dhe krahinat përreth, ku mbetën të mrekulluar nga natyra e mahnitshme. Më poshtë gjendet një përshkrim i shkurtër i udhëtimit dhe gjithashtu i aktiviteteve dhe projekteve shkollore të organizuara në kuadrin e tij.

Dita 1

Në orën 7:45 udhëtimi filloi. Ndalesa e parë ishte në Koman, ku nisi udhëtimi me traget. Pavarësisht  qiellit të zymtë, të gjithë shfrytëzuan mundësinë për të kapur bukurinë e peizazhit mahnitës në foto. 2 orë më vonë udhëtuam me autobus drejt  “Perlës së Veriut”. Në orën 4 pasdite mbërritëm në destinacion  dhe një orë më vonë  të gjithë prisnim të entuziazmuar ngjitjen aventureske për në ujëvarën e  Valbonës. „Rrëshqitja“ ishte fjala kryesore e hikingut dy orësh, por vështirësitë e pengesat ia vlejtën. Në mbrëmje darkuam të gjithë së bashku në një atmosferë tepër të këndshme.

Dita 2

Në orën 9:30 u takuam për të ngrënë mëngjes. „Bufeja“ ndonëse nuk ishte e shumëllojshme, ishte e shijshme, sepse ushqimi ishte bio J. Grupet diskutuan shkurtimisht mbi  fotot dhe sondazhet e mbledhura për projektet. Pas eksplorimit të thesareve natyrore si “Liqeni Xhems”, kaluam rreth 2 orë në Prizren. Në pasdite, gjendeshim në Tiranë.

Çfarë mësuam?

Valbona u vizitua nga shumë prej nesh për herë të parë dhe të gjithë vështirë se mund të besonim se Shqipëria është kaq e bukur. Përveç kësaj, projektet shkollore na ndihmuan të kuptojmë nëse zhvillimi i infrastrukturës dhe ndërtimi i digave mund të sjellë përfitim për banorët si dhe analizuam nëse këto zhvillime mund të favorizojnë  turizmin e qëndrueshëm në këtë zonë.

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